"Hat Margarete keinen Sonnenschein,
kommt das Heu nie trocken rein."
"Glüh`n Johanniswürmchen helle,
schöner Juni ist zur Stelle."
"St. Johannis Regengüsse, verderben die besten Nüsse."
"Das Wetter am Siebenschläfertag - sieben Wochen so bleiben mag."
Am bekanntesten ist der 7-Punkt Marienkäfer als klassischer Glücksbringer. Ihr Appetit auf Blatt-, Schild-, Woll- und Schmierläuse wird aber auch bei der biologischen Schädlingsbekämpfung sehr geschätzt. 100 bis 150 Blattläuse frisst ein solcher Käfer täglich. Marienkäferlarven verspeisen in drei Wochen bis zu ihrer Verpuppung zwischen 400 und 600 Blattläuse.
Wird es im Herbst kalt, überwintern Marienkäfer in Gruppen an geschützten, trockenen Orten wie Mauerritzen, unter Baumrinde, in Laub-, Holz- oder Steinhaufen.
Bild: nabu-helge may5
Schon mal mit Holunder probiert? Holunderzweige in die Gänge Stopfen, besser noch zerriebene Holunderzweig. Ein stärkerer Angriff auf das Riechorgan dieser kleinen Nager ist die Jauche von Holunderblättern. Mitsamt den Blättern in die Gänge gießen.
Je nach Ausdauer der Nager muss man diese Anwendung wiederholen oder mit zusätzlichen Düften wie Knoblauch oder Essig verstärken.
Ohrwürmer sind biologische Schädlingsbekämpfer. Als nächtliche Räuber fressen sie Blattläuse und die Eier von Apfelwicklern, Gespinstmotten und Milben. Manchmal knabbert er auch an süßem Obst, frischen Gemüsepflänzchen und Blüten - er ist aber mehr Nützling als Schädling, ja wenn halt die Versuchung so groß ist.
Im Garten kann der Ohrwurm als "Haustier" gehalten werden. Dazu werden z.B. Blumentöpfe mit Stroh oder Holzwolle vollgestopft und kopfüber in die Bäume gehängt oder auf einen Holzpfahl aufgesetzt.
Bild: pixbay Mylene 2401
Anleitung: Ohrwurmhaus selber bauen
auf Nachfrage: [email protected]